Wim Van Hasselt ist Professor für Trompete an der Hochschule für Musik Freiburg und gibt regelmässig Solokonzerte und Meisterkurse in Europa, Nordamerika und Japan. So trat er als Solist mit Orchestern wie der Amsterdam Sinfonietta und dem Budapest Festival Orchester auf. Auch als Kammermusiker ist Wim Van Hasselt sehr gefragt: unter anderem spielte er auf dem Schleswig-Holstein Musik Festival sowie auf den Festivals von Bad Kissingen und Luzern.

 Wim Van Hasselt wurde in Turnhout, Belgien geboren. Er studierte bei Prof. Reinhold Friedrich an die Musikhochschule Karlsruhe, wo er auch ein Barocktrompetenstudium bei Prof. Dr. Edward H. Tarr abschloss. Daneben besuchte er Meisterkurse bei u.a. Pierre Thibaud, Ole Edvard Antonsen, Philip Smith und Markus Stockhausen.

 Als ehemaliges Mitglied der Trompetengruppe des Königlichen Concertgebouw Orchesters Amsterdam arbeitet er von 2009 bis 2014 mit Dirigenten wie Mariss Jansons, Bernard Haitink, Valery Gergiev, Gustavo Dudamel, Ivan Fischer, Danielle Gatti, Lorin Maazel, Andris Nelsons und Nikolaus Harnoncourt. Während dieser Zeit war er auch Dozent für das Hauptfach Trompete am Conservatorium von Amsterdam (Hochschule der Künste). Bevor er zum Königlichen Concertgebouw Orchester wechselte, war er Stipendiat der Orchesterakademien der Deutschen Oper Berlin und des Staatstheaters Stuttgart und von 2005 bis 2009 festes Mitglied des Rundfunk Sinfonieorchester Berlin. Ausserdem spielte er als Gast bei den Berliner Philharmonikern und dem Luzern Festival Orchester.

Bei Channel Classics erschien Wim Van Hasselts erste Solo CD "On the Road", auf der er seine Vielseitigkeit und sein Stilgefühl eindrucksvoll unter Beweis stellt. Einige der eingespielten Werke wurden extra für diese Aufnahme für Ihm komponiert. Diese Projekt wurde mit dem "Prix de Salon" 2010 der Stiftung Donateurs des Königlichen Concertgebouw Orchesters ausgezeichnet. Seine zweite CD "Tintomara", erschienen im Januar 2015 bei Channel Classics, ist eine Zusammenarbeit mit dem Posaunisten Jörgen van Rijen. Tintomara wurde von dem führenden britischen Klassikmagazin "Gramophone" mit dem "Editor's Choice" ausgezeichnet.There is indeed little that these players cannot project in terms of multifaceted lyricism, color and dramatic presence, and this is matched by the very best in modern brass programming”.

Wim Van Hasselts aktuellste Solo-CD „Chant d´Automne“ mit Werken von Hindemith, Hartman, Grunelius und Ivan Fischer unter Mitwirkung zahlreicher Künstler wie der Sopranistin Nora Fischer und dem Budapest Festival Orchester unter der Leitung von Ivan Fischer ist im Herbst 2016 erschienen.

Im Frühjahr 2017 ist die erste CD von “Brass United” erschienen, einem Kammermusikensemble mit den Kollegen Alexandre Baty (Trompete), Jasper de Waal (Horn), Jörgen van Rijen (Posaune) und Stéphane Labeyrie (Tuba). Das Album trägt den Titel “Pitch Black” und beinhaltet Werke von Berio, Albéniz, Jacob TV, James MacMillan und Bartók. Der Veröffentlichung des Albums folgte eine erfolgreiche und umjubelte Tournee in Japan.

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